News
Großübung Interwell
Übungsbeschreibung vom 1. Oktober 2011
„Brand im Betriebsgebäude“
Die Freiwillige Feuerwehr Freindorf wurde am 1.10.2011 um kurz nach 15:00 Uhr mit der Übungsannahme „Brand im Betriebsgebäude“ zu der Firma Smurfit Kappa Interwell alarmiert.
Daraufhin rückten wir mit 11 Mann, Kommando und ULF aus. Nach dem Eintreffen am Einsatzort und der Meldung bei der Einsatzleitung wurde uns der Befehl erteilt auf der Südseite des Objektes, unter Schutzstufe zwei, eine vermisste Person zu suchen. Unterstützung sollten wir von der FF Pucking, die ebenfalls in diesem Einsatzabschnitt eingesetzt war, erhalten. In dem uns zugeteilten Einsatzabschnitt wurden wir bereits vom zuständigen Einsatzleiter empfangen und erhielten genauere Einweisungen. Da uns bis zu dem Zeitpunkt, an dem der AS-Trupp mit seiner Arbeit begann, weder ein Gefahrengut Datenblatt noch ein Auszug aus dem Brandschutzplan vorlag, wurden wir von einer ortskundigen Person eingewiesen. Nach Absprache mit dem Einsatzleiter der FF Pucking, war diese mit der Rettung zweier verletzter Personen beschäftigt und stellte nach dieser Tätigkeit einen Rettungstrupp für den GS-Trupp der FF Freindorf. Ein weiterer Befehl der Einsatzleitung an die FF Pucking war es, für unseren AS Trupp einen Dekoplatz einzurichten. Da jedoch die benötigte Ausrüstung nicht vorhanden war, wurde diese Aufgabe ebenfalls von der FF Freindorf übernommen. Nach nur wenigen Minuten konnte die vermisste Person der Dekomannschaft und in weiterer Folge dem Roten Kreuz übergeben werden. Um auszuschließen, ass sich weitere Personen in diesem, uns zugeteilten Einsatzbereich, befinden und eventuelle Schadensfälle ausfindig zu machen, begab sich der GS-Trupp wieder in das Gebäude. Nach einer gründlichen Suche konnte jedoch ausgeschlossen werden, dass sich weder eine weitere Person in dem Objekt aufhält, noch wurde ein Auslaufen von einem gefährlichen Stoff festgestellt. Zu dieser Zeit wurde durch die Einsatzleitung „Brand-Aus“ gegeben. Der GS-Trupp begab sich zum Dekoplatz, da der Trupp noch ausreichend Atemluft hatte wurde beschlossen, dass der Reservetrupp der FF Pucking nicht mehr benötigt wird. Nach abgeschlossener Deko konnte mit den Aufräumarbeiten begonnen werden.
Fotos Übung Interwell
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Großübung Fa. Adler Modemarkt
„Brandmeldealarm im Adler Modemarkt Ansfelden“
Unter diesem Einsatzstichwort wurde die Freiwillige Feuerwehr Freindorf von der Landeswarnzentrale am 16.9.2011 um 18.30 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort stellte der Einsatzleiter fest, dass es sich um keine Fehlalarm, sondern um einen tatsächlichen Einsatz handelt. Daraufhin wurden die Feuerwehren Ansfelden, Nettingsdorf, Papierfabrik Nettingsdorf, das Rote Kreuz und der Bürgermeister Manfred Baumberger verständigt. Aufgrund der besonderen Lage des Modemarktes (ostseitig befindet sich die Autobahnabfahrt, südseitig die stark frequentierte Traunufer Landesstraße) wurden auch die Autobahnpolizei Haid und Polizeiinspektion Ansfelden zum Einsatzort gerufen. Verständigt wurden auch der Abschnittskommandant Brandrat Reinhold Stotz und der Bezirkskommandant Oberbrandrat Ing. Wolfgang Lehner.
Laut Information des Geschäftsführers Günter Winter befanden sich beim Eintreffen der Feuerwehr noch eine unbekannte Anzahl an Kunden und zwei Mitarbeiter der Fa. Adler im Brandbereich.
Im Zuge dieser Einsatzübung wurden von der Firmenleitung 36 Personen aus dem Verkaufsraum evakuiert. Von der Feuerwehr wurden insgesamt weitere 10 leicht und 10 schwer verletzte Personen gerettet und dem Roten Kreuzes übergeben.
Eingesetzte Hilfskräfte:
FF Freindorf 3 Fahrzeuge 25 Mann
FF Ansfelden 3 Fahrzeuge 18 Mann
FF Nettingsdorf 3 Fahrzeuge 13 Mann
BtF Nettingsdorf 3 Fahrzeuge 18 Mann
Rotes Kreuz 5 Fahrzeuge 18 Mann
Polizeiinspektion Ansfelden 1 Fahrzeug 2 Mann
Autobahnpolizei Haid 1 Fahrzeug 1 Mann
Stadtgemeinde Ansfelden Bürgermeister Baumberger, V-BGM Pichler
Bei der Übung waren auch hochkarätige Übungsbeobachter der Feuerwehr und des Roten Kreuzes vor Ort. Die Rückmeldung dieser Herren bescheinigte den Einsatzkräften und der Firmenleitung sehr gutes Vorgehen beim Einsatz. Besonders wurde das vorbildliche Zusammenspiel zwischen allen Einsatzkräften und der Firmenleitung betont.
ÜBUNG Fa. Schneckenreither - Gefährliche Stoffe
Fotos - Schneckenreitherübung
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Übung BILLA-REWE Zentrallager - Brand am Dach
Übung Billa - Fotos Teil 1
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Übung Billa - Fotos Teil 2
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Gefährliche Stoffe Übung bei Fa. Banner
Die diesjährige Frühjahrsübung des „gefährliche- Stoffe (GS) Zuges des Abschnittes Linz Land“ (am 20. April 2011) wurde von der Feuerwehr Leonding bei der Fa. Banner durchgeführt.
Übungsannahme: Bei Umfüllarbeiten wurden Behälter beschädigt - konzentrierte Schwefelsäure lief aus- die auftretenden Dämpfe verursachten bei einem Mitarbeiter eine Ohnmacht.
Feuerwehr Leonding übernahm die technische Leitung, Feuerwehr Freindorf die GS Einsatzleitung.
Die Aufgabe des ersten Vollschutzträgertrupps ( gasdichter Anzug- mit Luftversorgung über Pressluftflaschen) bestand darin, den Verletzten zu bergen und dem Dekotrupp
( Deko..Dekontamination ) zur Reinigung zu übergeben. Gleichzeitig rüstete sich ein zweiter Trupp (FF Hörsching - ebenfalls unter Vollschutz) aus, um die Behältnisse zu bergen und einem Entsorgungsunternehmen zu übergeben. Auch die Mitarbeiter der Fa. Banner wurden in die Übung miteingebunden, einerseits zur Informationsbeschaffung (Beschreibung der Unglückstelle und der Wege dahin) andererseits zur Organisation von Auffangbehäter bzw. Umpumpcontainer für das verunreinigte Dekowasser.
Ziel war, mit einer sehr jungen Mannschaft ( sowohl der Einsatzleiter- als auch die eingesetzten Feuerwehrmänner und -frauen) diese Übung abzuwickeln um Erfahrungen zu sammeln und zu LERNEN.
Insgesamt waren 36 KameradINNEN mit 7 Fahrzeugen vor Ort.
Bericht FTB Ing. Maurer Harald
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Schlotsprengung Stift Wilhering
Im Rahmen der Sprengweiterbildung fand am Freitag 15.04 die Sprengung eines Heizhausschlotes im Stift Wilhering statt.
Sprengbefugte der Stützpunkte UU-LL sowie Linz Stadt waren anwesend.
Schwierigkeiten bei der Sprengung waren die Eisenbewährung ( aus den Aufzeichnungen gingen weder die Mengen noch die Orte der Verbauung hervor)- das direkt angebaute Dach des Heizhauses und eine angrenzende Umkleidekabine. Keiner dieser Bereiche durfte beschädigt werden.
Es blieb also nur ein schmaler Korridor, in welchen der Schlot gelegt werden konnte.
Erschwerend kam dazu, dass der Schlot „über das Ecke gesprengt“ werden musste ( um ihm die Fallrichtung mitzugeben). Siehe Fotos
Begonnen wurde um 10:00 Uhr mit der Berechnung des Ortes bzw. Länge der Bohrlöcher, der Anzahl der Sprengpatronen sowie der Sprengstoffmenge.
11.00 Uhr wurde die den Arbeiten am Schlot mit den Bohrarbeiten gestartet. Diese stellten sich schwieriger als angenommen heraus- da ein Spezialbeton mit Schamotteinlagen verwendet worden war.
Zur Sicherung der umliegenden Gebäude und des Daches wurden die Sprengbohrungen mit Stroh und einem Sprengvlies abgedeckt.
Um 18:25 neigte sich der- nach Zeitverzögerung- gesprengte Schlot zur Freude aller (siehe Foto“ die Beute“), genau in die berechnete Richtung - ohne jeglichen Schaden anzurichten.
FTB Ing. Maurer Harald
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Jahresrückblick 2010
Statistik:
Einsätze 2010
Mitglieder 2010
Berichte:
Jugend Jahresbericht 2010
Leistungsabzeichen:
Aufreiter Bernhard | Funk-LA: SILBER
Aufreiter Bernhard | Bayerische Leistungsprüfung 3
Draxler Nicole | Feuerwehr-LA: BRONZE
Hinterdorfer Florian | Feuerwehr-LA: BRONZE
Hinterdorfer Paul | Wissenstest-LA: BRONZE
Kaltenberger Michael | AsLA Bronze
Kienmeyer Gottfried | Bayerische Leistungsprüfung 4
Lindinger Helmut Günter | Feuerwehr-LA: BRONZE
Maurer Harald | Funk-LA: SILBER
Maurer Harald | Bayerische Leistungsprüfung 1
Peherstorfer Lydia | Feuerwehr-LA: BRONZE
Schreil Christian | Bayerische Leistungsprüfung 3
Schreil Harald | Bayerische Leistungsprüfung 4
Stotz Michael | Bayerische Leistungsprüfung 4
Stotz Reinhold | Bayerische Leistungsprüfung 3
Stotz Wolfgang | Bayerische Leistungsprüfung 3
Stuffner Markus | Funk-LA: BRONZE
Wimmer Alfred M | Bayerische Leistungsprüfung 4
Benjamin Wimmer | AsLA BRONZE
Wimmer Dominik | Bayerische Leistungsprüfung 3
Wimmer Dominik | Funk-LA: BRONZE
Wimmer Dominik | AsLA BRONZE
Gesamt-Leistung im abgelaufenen Jahr 2010:
- 3.529 Mann
- 828 Dienste
- 11.761 Stunden
Vollversammlung am 11.3.2011
Angelobungen:
- Nicole DRAXLER
- Helmut LINDINGER
Beförderungen:
ZUM FEUERWEHRMANN
- Nicole DRAXLER
- Helmut LINDINGER
ZUM OBER-FEUERWEHRMANN
- Lydia Peherstorfer
- Markus Stuffner
ZUM HAUPT-FEUERWEHRMANN
- Dominik WIMMER
ZUM OBER-LÖSCHMEISTER
- Friedrich HINTERDORFER
Ehrungen und Ausgezeichnungen
für fünfmalige Teilnahme am landesbewerb
- die Jugendgruppe der FF-Freindorf
Feuerwehr-Verdienstmedaille des Bezirks-Feuerwehrkommandos Linz-Land in BRONZE
- Michael KALTNEBERGER
Oö. Feuerwehr-Dienstmedaillen für 40-jährige Tätigkeit auf dem Gebiete des Feuerwehrwesens
- Ferdinand Kasz
Oö. Feuerwehr-Dienstmedaillen für 50-jährige Tätigkeit auf dem Gebiete des Feuerwehrwesens
- Johann HAMBERGER (nicht anwesend)
- Erwin SCHÖNECKER sen.
- Jürgen SCHREIL (nicht anwesend)
16stündigen Erste Hilfe Kurs
An zwei Samstagen im November führte die Freiwillige Feuerwehr Freindorf, gemeinsam mit dem Roten Kreuz, vertreten durch Lehrbeauftragten OAW Zeintl Otmar einen 16stündigen Erste Hilfe Kurs durch.
Dieser Kurs wurde nicht nur für Feuerwehrmitglieder ( zur Auffrischung –oder als Voraussetzung für das „ Technische Hilfeleistungsabzeichen“) durchgeführt- sondern es beteiligte sich auch die Freindorfer Bevölkerung, insgesamt 18 Teilnehmer, daran.
Geübt wurden einsatztaktische Sofortmaßnahmen bei Verkehrsunfällen, wie
- der richtige Anruf ( Wer, Wo, Was, Wieviele Verletzte)
- die Absicherung der Unfallstelle bzw. die Bergung des Verunfallten aus der Gefahrenzone
- die Überprüfung der Vitalfuntionen- Kreislauf-Atmung
- die richtige Schocklagerung- stabile Seitenlage
- die Wiederbelebung ( NEU 30 Herzmassagen und 2 Beatmungen)
- die Bedienung des Defibrillators ( DEFI)
- die Versorgung von stark blutenden Wunden
- die allgemeinen Grundlagen der „ Ersten Hilfe "
Bayrisches Feuerwehrleistungsabzeichen
Eine der umfangreichen Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr ist der Schutz der Bevölkerung vor Feuer bzw. die Eindämmung von Schadensereignissen. Um dem gerecht zu werden sind ständige Übungen und Schulungen nötig.
Eine besondere Art der Übung sind Leistungsbewerbe - hierbei wird z.B. die Brandbekämpfung trainiert.
Am Samstag 23.10.2010 fuhren einige Mitglieder der FF Freindorf - an der Spitze der Kommandant BR Reinhold Stotz - gemeinsam mit Kameraden der FF Nettingsdorf nach Bayern zur Feuerwehr Kirchberg vorm Wald um hier das „Bayrische Feuerwehrleistungsabzeichen“ abzulegen.
Ziel dieser Prüfung ist, die Fertigkeiten der Feuerwehrmänner und –frauen in Punkto Knoten und Stiche (zur Befestigung diverser Einsatzmittel an Stiegen- Geländer- Sicherung der Einsatzgeräte) im Löschangriff (Bekämpfung eines Brandes) sowie im Saugerkuppeln ( zur Sicherstellung der Wasserversorgung) abzufragen.
Seitens der Feuerwehr Freindorf konnten 1 Kamerad Leistungsprüfung Stufe I ( Bronze), 5 Kameraden Leistungsprüfung Stufe 3 (Gold I) und 4 Kameraden Leistungsprüfung Stufe 4 (Gold II) erfolgreich abschließen.
Fotos von der Leistungsprüfung
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Gefährliche Stoffe Übung 2010
Vor mehr als 15 Jahren wurde, unter Beteiligung der Feuerwehren Freindorf,Hörsching, Leonding und Traun- der Gefährliche-Stoffe-Zug des Abschnittes Linz Land gegründet.
Diese Einheit hat zum Ziel, Unfälle mit gefährlichen Stoffen (z.B. Chemikalien)bewältigen zu können.
Um dies zu erreichen, wird alle sechs Monate eine praktische Übung abgehalten.
Am Donnerstag 30.09.2010 wurde diese Übung im Rahmen der Großübung in der Nettingsdorfer Papierfabrik AG, in Anwesenheit von OBR Ing. Lehner und BR Stotz, durchgeführt.
Übungsannahme: In der Zellstofffabrik auf Ebene +21,5 m tritt Natronlauge (Weißlauge)aus. 2 oder 3 Mitarbeiter der ZEFA sind, nach dem Versuch die Leckage zu schließen, nicht am vereinbarten Treffpunkt(Warte der ZEFA)erschienen.
FF Freindorf übernahm die Einsatzleitung - die Feuerwehren Leonding und Traun erhielten Befehl unter Schutzanzug die Personenbergung durchzuführen - die Feuerwehr Hörsching rüstete sich zur Abdichtung der Leckage aus.
Erschwerend kam bei dieser Übung die hohe Anforderung an die Atemschutzträger - Vollschutz- ca.150 Stufen Anmarschweg und erhöhte Temperaturen im Operationsgebiet ( ca. 50 °C) dazu.
FF Leonding errichtete gemeinsam mit FF Traun einen Not-Dekoplatz- zur Reinigung der verunfallten Personen bzw. der Vollschutzträger - ein.
Nach 15 min Einsatzzeit konnten beide verletzte Personen der Rettung übergeben werden und die Leckage war abgedichtet.
FF Hörsching und FF Leonding führten einige Belüftungsmaßnahmen durch, bzw. sicherten die Ebene +21,5.
BR Stotz bedankte sich im Rahmen einer Übungsnachbesprechung bei 25 Mann ( 7 Fahrzeugen) für die Bereitschaft zur Abhaltung derartiger Übungen und für die Bereitschaft an der Mitwirkung am GS Zug des Abschnittes Linz Land.
Bem.: seit 2009 ist auch in den Abschnitten Enns und Neuhofen ein GS-Zug im Aufbau
Fotos von der Übung
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Technische Übung mit neuem Spreizer und Schere
"Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen"
so lautete der Funkspruch mit dem unsere Übung begann. KDO und LFB rückten mit insgesamt 12 Mann aus.
Als erstes erreichte das Kommandofahrzeug den Einsatzort. Die Mannschaft begann sofort mit dem Absichern der Unfallstelle. In der Zwischenzeit traf auch das LFB ein.
Nach Erkundung durch den Gruppenkommandanten stellte sich heraus das es sich um 2 Personen handelt. Erstens um den Fahrer und zweitens um ein Baby das am Rücksitz in einem Kindersitz war.
Das seitlich liegengebliebene Unfallfahrzeug wurde mit Leitern und Unterlegkeilen gesichert. Es wurde ein Brandschutz aufgebaut und ein Ablageplatz für die Ausrüstung geschaffen. Danach wurde mit der Personenrettung begonnen. Nach Entfernung der Scheiben konnte der Melder ins innere des Fahrzeuges vordringen und das Baby befreien. Er blieb zur Betreung des verunfallten Lenkers im Fahrzeug. Mit Spreizer und Schere befreite der Rettungstrupp die verunfallte Person, die dann dem Notarzt übergeben wurde.
Übungsteilnehmer:
Mannschaft: 12 Mann
Fahrzeuge: KDO, LFB
Übungsleiter: Hans-Jürgen Dörr
Fotos von der technischen Übung
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Lehrgang zur Ausbildung zum Sprengbefugten
Im Zeitraum von 26.-30. April und 17.-19.Mai 2010 fand an der OÖ Landesfeuerwehrschule der Sprenglehrgang statt, welcher auf das neue (am 1.1.2010 in Kraft getreten) Sprengmittelgesetzt aufgebaut war. In diesem Lehrgang wurden allgemeine Kenntnisse über die Sprengmittel, dem Umgang mit Sprengstoffen, dessen Lagerung und Transport sowie die Vernichtung von unbrauchbar gewordenen Sprengstoffen vermittelt. Aber genauso wurde durch das Arbeitsinspektorat auf die gesundheitsgefährdenden Schwaden aus Stickoxiden und Nitrosegasen hingewiesen, sowie die persönliche Schutzausrüstung und die Sprengsignale. Von der Sicherheitsdirektion OÖ wurden die rechtlichen Bestimmungen gelehrt, wie das Sprengmittelgesetz, Lagerbestimmungen, ADR, Bundesgetzt über die Beförderung von gefährlichen Gütern, Zündkapselverordnung, ... . Ein wesentlicher Teil des Lehrganges war das Berechnen der erforderlichen Sprengstoffmenge um einerseits die gewünsche Sprengwirkung zu erzielen, aber andererseite Schäden im Umfeld durch Druckwellen, Erschütterungen und Streuwirkung zu vermeiden.
In der Praxisphase wurde die Wirkungsweise der Sprengstoffe erprobt. Dabei wurden unter anderem auch Baumstämme gesprengt. Hier wurde simuliert, dass nach Sturmschäden gestürzte, verspannte Bäume, welche nicht gefahrlos zerteilt werden könnten, auf diese Weise gefahrlos zerkleinert werden können.
Beim Wurzelstocksprengen wurde das bisher Gelernte vertieft. Das theoretische Wissen über das Sprengen von Findlingen wurde dabei in die Praxis umgesetzt. Ein Findling wurde beim Sprengen der Wurzelstöcke mit Zeitverzögerung gesprengt.
Der Höhepunkt dieses Ausbildungslehrganges war die Abbruchsprengung eines Hauses. Es wurde, wie wir es gelernt haben, ein Sprengplan erstellt. Auf Grund dieses Sprengplanes wurden die Bohrlöcher angefertigt, und der Sprengstoff geladen und verdämmt und die Ladungen entsprechend verbunden. Letztlich wurden die Zünder angebracht, die gesamte Ladung kontrolliert und das Objekt gesprengt.
Auch das Rettungs- und Bergesprengen wurde uns gelehrt. Das Rettungs- und Bergesprengen ist eine Methode, die es ermöglicht in kürzester Zeit und geringem Geräteaufwand und ohne Gefährdung der zu befreienden Personen Durchbrüche für Flucht- oder Rettungszwecke zu schaffen. Diese Sprengtechnik wird nur dann angewandt, wenn eingeschlossenen Personen akute Lebensgefahr durch Ertrinken, Ersticken, Verbrennen usw. droht und andere technische Hilfsmittel nicht rasch genug zum Erfolg führen.
Den Abschluss dieses Lehrganges bildete eine schriftliche und mündliche Prüfung, welche mit der Überreichung der Sprengbefugten-Ausweise endete.
Bericht/Lehrgangsteilnehmer: Erwin Leimlehner
Frühjahrsübung 2010
Am 12.03.2010 fand die diesjährige Frühjahrsübung statt. Bei winterlichen Temperaturen und Schnee wurde ein Verkehrsunfall, bei dem ein Wohnwagengespann gegen eine Strommasten fuhr und diesen zu Fall brachte, angenommen. Der Wohnwagen fing in weiterer Folge Feuer und brannte binnen weniger Minuten lichterloh. Eine verletzte Person wurde im PKW eingeklemmt und musste mittels hydraulischem Bergegerät aus dem Fahrzeug gerettet werden. Zuvor galt es aber noch den Strom über den Energieversorger abschalten zu lassen.
Gleichzeitig wurde der Brandschutz für den PKW aufgebaut und der brennende Wohnwagen, unter Einhaltung der Sicherheitsabstände in Zusammenhang mit Strom, gelöscht. Im Zuge dieser Löscharbeiten tauchte eine Gasfalsche auf die geborgen und zur Kühlung in eine sichere Entfernung gebracht werden musste.
Übungsteilnehmer:
FF-Freindorf: (ULF+LFB) 15 Mann
FF-Ansfelden: (SRF) 3 Mann
Übungsleiter: Christian Schreil
Jugendgruppe der FF-Freindorf
Download: Bericht Übung 12.03.2010 - Wohnwagenbrand [1.484 KB]
Vollversammlung am 5.3.2010
Zu den Kassaprüfern 2010 wurden ernannt: Stefan Hofer, Reinhold Stögmüller
Beförderungen:
ZUM FEUERWEHRMANN
Florian HINTERDORFER
Christian RAAB
ZUM OBER-LÖSCHMEISTER
Marko GRABNER
Thomas SCHREIL
Robert STOTZ
Ausgezeichnungen :
Feuerwehr-Verdienstmedaille des Bezirks-Feuerwehrkommandos Linz-Land in SILBER
Gottfried KIENMEYER
Hans Jürgen DÖRR (Nachreichung von der Vollversammlung 2009)
Oö. Feuerwehr-Dienstmedaillen für 25-jährige Tätigkeit auf dem Gebiete des Feuerwehrwesens
Hubert BAHR
Friedrich HINTERDORFER
Dr. Josef HOLZNER
Wolfgang STOTZ
Ferdinand KASZ
Oö. Feuerwehr-Dienstmedaillen für 50-jährige Tätigkeit auf dem Gebiete des Feuerwehrwesens
Franz SUMMERSBERGER
Feuerwehr – Verdienstkreuz II. Stufen des Landes Oberösterreich
E-HBI Daniel STOTZ
Kamerad Johann Sumersberger verstorben
Leider müssen wir die traurige Nachricht überbringen, dass Kamerad HLM Johann Sumersberger am Montrag, den 12. Dezember 2001, nach langer, schwerer Krankheit, versehen mit den hl. Sakramenten, kurz nach seinem 72. Geburtstag verstorben ist.
Wir beten für ihn am Montag, dem 19. Dezember 2011, um 18:30 Uhr in der Pfarrkirche Ansfelden.
Die Aufbarung findet am Dienstag, dem 20. Dezember 2011, ab 8.00 Ihr in der Pfarrkirche Ansfelden statt.
Die hl. Seelenmesse wird am selben Tag, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Ansfelden gelesen. Anschließend geleiten wir ihn zu seiner letzten Ruhestätte auf den Friedhof Ansfelden.
Treffpunkt Feuerwehren: Di., 09:30 Uhr Gasthaus Grillenberger
Adjustierung: Ausgangsuniform (Braun), grauer Jacke































Die Besatzung des ULF wurde mit der Personenrettung unter schwerem Atemschutz und der Brandbekämpfung nordseitig am Dach beauftragt, während die Mannschaft der Pumpe 1 die Wasserversorgung herstellte.









































































































